Entdecken Sie im Diabetes-Magazin von Shop Apotheke regelmäßig und kostenlos hilfreiche Artikel zum Leben mit Diabetes mellitus (hauptsächlich Typ-2-Diabetes) und erfahren Sie alles zu Therapie, Hintergründe und Entwicklung sowie Tipps für Ihren Alltag mit Diabetes. Außerdem gibt es interessante Artikel zu Ernährung und Gesundheit bei Diabetes und Sport und Freizeit mit Diabetes.
Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung und kann nach heutigem Wissensstand nicht geheilt werden. Bei Diabetes Typ 2 kann sich das Krankheitsbild wieder normalisieren, dafür ist allerdings eine konsequente Lebensstiländerung (z.B. mehr Bewegung, Senkung von Blutdruck und Stress, Rauchstopp) mit radikaler Gewichtsreduktion notwendig.
Laut Deutschem Gesundheitsbericht 2025 scheinen rund 2 Mio. Menschen nichts von ihrer Erkrankung zu wissen. Zusätzlich nimmt die Deutsche Diabetes Stiftung an, dass rund 20% der Erwachsenen in Deutschland bereits prädiabetisch (bereits eingeschränkte Insulinwirkung) ist. Sensibilisierung dieser Gruppe ist wichtig, um Folgeschäden zu minimieren.
Da die Entstehung von Folgeerkrankungen durch Diabetes oft mehrere Jahre dauert und die Erkrankung zu Beginn selbst nicht, wie viele andere, spürbar ist, unterschätzen Betroffene oftmals das Risiko für Langzeitschäden. Diese sind zahlreich: Missempfindungen und Durchblutungsstörungen an den Füßen, Augen- und Nierenschäden, ein höheres Risiko für Herzkrankheiten, aber auch Auswirkungen auf das Liebesleben können sich entwickeln. Daher ist die Blutzuckereinstellung und der Vorsorge- sowie Kontrolltermin besonders wichtig.
Regelmäßige Kontrollen senken das Risiko und das Ausmaß der Folgeerkrankungen durch Diabetes. Generell werden jährliche Untersuchungen angesetzt, bei bestehenden Schäden kann dieses Intervall verkürzt werden. Untersucht werden Nerven, Füße, Nieren, Augen, Zähne und der Mundraum sowie das Herz-Kreislaufsystem.
Eine Therapie mit Insulin hängt von der Fähigkeit der Bauspeicheldrüse ab, dieses zu produzieren. Bei Diabetes Typ 1 ist Insulin notwendig, bei Typ 2 eher selten aufgrund der Medikamentenentwicklungen der letzten Jahrzehnte.
Aus hygienischen Gründen sollten benutzte Pen-Nadeln nach jedem Gebrauch entsorgt werden. Eine Mehrfachverwendung erhöht das Infektionsrisiko, macht die Injektion schmerzhafter und beeinflusst die Verteilung des Insulins am Injektionsort.
Wenn beim Spritzen kleine Blutgefäße verletzt werden, entstehen als Folge Blutergüsse.
Grundsätzlich ist dies möglich, setzt allerdings eine gute Diabetesorganisation voraus. Wichtig ist, dass der Blutzuckerspiegel individuell gut eingestellt ist, sodass kein Risiko für Unterzuckerungen entsteht. Besonders die Kombination aus wechselnden Schichtdiensten und Insulintherapie kann Herausforderungen bedeuten.
https://www.diabinfo.de/fachkreise/info-ecke/faqs.html
https://www.aponet.de/artikel/10-fragen-antworten-bei-diabetes-30140
https://www.diabetesstiftung.de/leben-mit-diabetes/fragen-und-fakten
https://www.accu-chek.de/ratgeber-diabetes/diabetes-heilen#para-3111